Foreigner hat geschrieben:JJG hat geschrieben:Wo kann ich denn jetzt das Patent anmelden ?
Und vor allem: wie willst du es nennen?
35km ist schon ne ordentliche Leistung. Meine größte Strecke an einem Tag waren mal 65km...da denke ich noch heute dran. Mit Tränen!

Aber so ne 35km Tour ist schon mal wieder angesagt.
Ja es waren 6 Bergwertungen drin ! Aber ich habe mich erst hinterher gedopt. Nein nicht mit EPO

. Oder gilt mein Bier-Holunder auch als Droge.

Es waren ganz schöne Steigungen drin. Ich habe da schon meine Kniegelenke gespürt. An der letzten Bergwertung musste ich dann auch absteigen. Wir haben hier zwar keine Alpen, aber die Waldwege und Anstiege machen die ganze Sache schon etwas schwierig.
Dafür bin ich aber entlohnt worden. Der Speicher meiner Kamera ist mit schönen Bildern voll. War auch irgendwie nostalgisch die ganzen Jugendspuren zu besuchen.
Z.B. war ich an einer ehemaligen Angelstelle. Wir haben damals geangelt und am gegenüberliegenden Ufer war eine kleine Badestelle. Da war FKK. Als damals meine Kumpels gefragt habe, an welche Stelle wir wohl fahren wollen - was haben die wohl vorgeschlagen
An diese Stelle geht heute niemand mehr baden. Man kommt da auch nur noch mit dem Fahrrad hin. Dieses Waldgebiet wurde jetzt an die ehemaligen Besitzer (vor dem Krieg) Fürst Reuß rückübertragen. Für 1€ hat die Familie das Gebiet bekommen. Es handelt sich um ein riesiges Waldebiet ! Nun wird der Wald in Geld verwandelt ! Die Holzeinschläger leisten ganze Arbeit. So hat der Wald in einigen Gebieten nicht mal vor der Wende ausgesehen

. Gut ja Kyrill hat auch ganze Arbeit geleistet.
Ich habe in den dortigen Wäldern ca. 1000 Bäume gesetzt. So habe ich mir dann in meiner Jugend Geld verdient. Für den gesetzten Baum gab es z.B. Fichte 0,51 Pfennig und z. B. Ahorn 0,80 Pfennig. Für das Geld habe ich dann auf dem Schallplattenschwarzmarkt für 120 - 150 Ostmark (Aluchips

) meine Lieblingsscheiben gekauft. Z.B. Yes-Tormato für 150,00 Mark. Jetzt schaue ich mir immer mal an was aus "meinen Wäldern" geworden ist. Oh ich werde sentimental.
Wir haben aber auch tolle Sachen wie Nachtangeln gemacht. Mit Lagerfeuer (war damals erlaubt) und haben Würste und selbstgefangene Fische gebraten, obwohl die Wasserqualität schon sehr bedenklich war. Nach 1989 ist die Wasserqualität enorm gestiegen. Der Bleilochstausee (übrigens der größte Stausee Deutschlands) hat sogar wieder Muscheln an einigen Stellen.
Bitte entschuldigt wenn ich Euch mit meinem Gelaber stresse.